Happy New Monday - Werkzeuge für einen besseren Montag

Magst du Montage? Falls du jetzt mit einem zaghaften oder auch überzeugten Kopfschütteln reagiert hast, bist du damit nicht alleine. Sicher kennst du auch Zitate wie: "Die kürzeste Horrorgeschichte der Welt: Montag!" Doch warum mögen wir den Montag eigentlich nicht? Und was kannst du tun, damit dein Montag wunderbar(er) wird?

Warum bringen uns Montage aus dem Tritt?

Für die meisten von uns bietet das Wochenende zwei Tage, an denen wir unsere Zeit frei einteilen können. Du kannst selbst entscheiden, ob du lange aufbleiben und ausschlafen willst, den Wecker lieber früher stellst, was du unternehmen möchtest und wann du was erledigen willst. Tage voller Möglichkeiten, es dir gut gehen zu lassen und sie nach deinem persönlichen Rhythmus zu gestalten. Am Montag schlägt dann meist die teilweise fremdbestimmte Realität wieder zu. Du musst zu einer bestimmen Zeit aufstehen, um zur Arbeit zu gehen oder deine Kinder für Schule oder Kindergarten fertig machen. Termine stehen an und die Abläufe werden zu großen Teilen von außen diktiert. Selbst wenn du selbständig bist, hast du dir vielleicht selbst einen Rahmen gesetzt, in dem du den Montag gestaltest.

Dieser harte Cut macht vielen zu schaffen. Daher können wir Montage oft nicht leiden. Wir fühlen uns müde, ausgelaugt, fremdbestimmt und die nächsten cosy Days sind so weit weg, wie nur irgendwie möglich. Der erste von fünf langen Tagen, die wir weniger mögen, als die zwei Wochenend-Tage.  

Werkzeuge für bessere Montage.

Wenn es dir auch so geht oder wenn deine Montage ganz okay sind, du sie aber noch schöner gestalten möchtest, gibt es ein paar kleine Tools, die dir dabei helfen können.

Der frühe Vogel.

Viele haben Schwierigkeiten, am Montag aus dem Bett zu kommen. Kein Wunder, hat unsere innere Uhr ja seit zwei Tagen ihren eigenen Rhythmus finden dürfen. Dennoch solltest du nicht bis zum Anschlag im Bett liegen bleiben. Der Stress, der durch die Zeitknappheit am Morgen entsteht, macht den Montag noch ungemütlicher. Weit mehr, als der Vorteil, den du durch 10 oder 15 Minuten mehr Schlaf hast. Stelle dir den Wecker bewusst früher und stehe dann auch auf. Vielleicht magst du dir Extra-Zeit für dich und einen kleine Morgenroutine nehmen? So startest du entspannt und ruhig in die neue Woche. 

Weniger ist mehr.

Oft sind wir Montags voller Pläne, ToDos und Aktionen, die in der kommenden Woche passieren sollen. Das erzeugt, vor allem nach Tagen der Erholung, sofort Stress. Packe dir Montage nicht so voll. Schreibe dir am Besten noch am Freitag eine ToDo Liste, was du Montag machen musst oder möchtest. Sortiere diese Liste anschließend aus und lege nur die Dinge auf Montag, die an anderen Tagen der Woche zu spät wären. Alles andere kann auch Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag erledigt werden.

Kleine Belohnungen.

Der Montag bestimmt uns meist mehr fremd, als das Wochenende. Lege dir auf den Abend eine kleine Belohnung, auf die du dich freuen kannst. Das kann ein Yoga-Kurs, eine Sportstunde, eine Aktivität mit Freunden oder eine Auszeit für dich (z.B. ein Bad, ein Spaziergang oder eine Stunde mit einem guten Buch) sein. Überlege, was dir Freude macht und lege das regelmäßig auf den Montagabend. So hast du schon morgens eine Sache, auf die du dich freuen kannst. Das nimmt dem Montag den Schrecken. 

Kann ich etwas ändern?

Falls keines der Werkzeuge deinen Montag verbessert, kann es sein, dass du mit deiner Tätigkeit unglücklich bist oder sie nicht das Richtige für dich ist. Vielen ist schon Sonntagabend übel, wenn sie an Montag und die Arbeit denken. In diesem Fall solltest du für dich reflektieren, ob du dort gut aufgehoben bist. Beantworte dir in einem ruhigen Moment (vielleicht nicht montags) folgende Fragen:

  • Warum fühlst du dich montags nicht wohl? 
  • Was macht dir vielleicht Angst?
  • Warum machst du diesen Job und keinen anderen?
  • Hast du Möglichkeiten, im Job etwas zum Positiven zu verändern?
  • Was würdest du gerne tun, wenn du die freie Wahl hättest?
  • Wie würde dein Montag aussehen, wenn du ihn selbst gestalten könntest?

Unterwegs sein macht glücklicher.

Falls du feststellst, dass dein aktueller Job, dein Studium, deine Aufgabe nicht gut für dich ist, solltest du den nächsten Schritt gehen. Natürlich können die wenigsten von heute auf morgen ihren Job einfach hinschmeißen, ihre Kinder zurückgeben oder einfach das Studium abbrechen. Das solltest du auch auf keinen Fall tun, wenn du nicht die Freiheit dazu hast und schon einen Plan B in der Tasche. Oft entstehen dann mehr Probleme, als gute Dinge. Wenn du aktuell mit deinen Aufgaben unglücklich bist, setze dir Ziele: 

  • Überlege, was du gerne verändern und stattdessen tun möchtest.
  • Schreibe auf, was du dafür brauchst (z.B. eine weitere Ausbildung oder eine Weiterbildung, Unterstützung, mehr Zeit etc.)
  • Gibt es Menschen in deinem Umfeld, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen können? Sprich mit ihnen. 
  • Verfasse einen Plan, was du nach und nach verändern kannst, um dein Ziel zu erreichen. 

Vielleicht geht es nicht von heute auf morgen. Aber schon kleine Veränderungen und das Gefühl, unterwegs zu sein, können dazu beitragen, dass du dich sehr viel wohler und weniger gefangen fühlst. 

 

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